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Information über FIP

FIP  (Feline Infektiöse Peritonitis) – Stand: 09.02.2020

Ein Thema, mit dem sich jeder Katzenhalter beschäftigen sollte, handelt es sich leider trotz medizinischem Fortschritt immer noch um eine tödlich verlaufende und heimtükische Krankheit.

Es kursieren leider immer noch extrem viele Unwahrheiten in diesem Gebiet. Selbst langjährige Katzenhalter und Tierärzte verbreiten fehlerhafte Informationen – mit fatalen Folgen. Der nur das einfache Verständnis dieser Infektionskrankheit, beantwortet zahlreiche Fragen.

Fakt ist, dass über 95% aller Katzen (Rasse- und Hauskatzen, Wildkatzen in freier Wildbahn und Zoos) mit Coronaviren infiziert sind (nein, das hat nichts mit dem in den Medien erwähnten Coronavirus zu tun, der aktuell bei Menschen Panik verbreitet).

Diese Coronaviren sind an sich harmlos (meist kein oder milder, kurzzeitiger Krankheitsverlauf), sitzen vermehrt im Enddarm der Katze und werden auch über den Kot ausgeschieden.

Nun der Knackpunkt…
Ist die Katze stressigen Situationen ausgesetzt, wie z.B.:
– Impfungen (generelle Tierarztbesuche, Transport)
– andere Krankheiten, Wurm- oder Parasitenbefall
– Immunschwäche
– Umzug in ein neues Zuhause
– Zuwachs in der Katzenfamilie (und dadurch Stress)

…ist es möglich, dass diese Coronaviren im Körper der Katze innerlich beginnen, zu mutieren.
Diese Mutation zu beeinflussen, ist nach aktuellem Stand unmöglich, was es für Katzenbesitzer und Züchter wahrlich schwer macht und allen Beteiligten die Hände bindet.
Derzeit gibt es ein Mittel, welches jedoch noch nicht in Deutschland zugelassen ist und es einige Jahre an Studien benötigt, um dies hierzulande tierärztlich erwerben zu können.

Ist ein negativer Gesundheitszustand der Katze bemerkt, muss die Diagnose erfolgen.
Die zuverlässige Methode ist ein RT-PCR-Screen vom Blut oder Punktatflüssigkeit aus Brust- oder Bauchregion. Sind Coronaviren nachgewiesen, jedoch keine Mutationen, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht um FIP.

Katzenbesitzer, die über FIP nicht ausreichend informiert sind, sind oftmals enttäuscht oder wütend, ein teuer gekauftes Kätzchen beim Züchter erworben zu haben.
Doch mit dem Hintergrundwissen über die Entstehung von FIP und gesundem Menschenverstand, sollte es verständlich sein, dass es keine Garantie für das Leben gibt.

Unabhängig davon was der Gesetzgeber sagt, da tierische Lebewesen in der Bürokratie einen anderen Stellenwert haben, sollte hier der leidende und betroffene Katzenbesitzer wissen, dass ein seriöser Züchter alles dafür tut, dass seine Lieblinge vor allen möglichen Gefahren beschützt wird. Da es sich jedoch hier bei der Mutation um eine Abwicklung handelt, die im körperinneren stattfindet und nicht verhindert werden kann, appellieren wir hier gleichermaßen an Züchter und Katzenbesitzer, gemeinsam die Trauer durch den Verlust zu bewältigen.

Paar weitere Informationen zur Thema FIP
Ist die FIP-Erkrankung der Katzen endlich heilbar?

Richard Zuschke
Author: Richard Zuschke

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